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Kindheitserinnerungen

Sehnsüchtige Kindheitserinnerungen

Tante Malchen

In meiner Kindheit war meine Oma immer da, wenn ich sie brauchte.
In ihre zahlreichen übereinandergetragenen Schürzen – von der Guten ganz unten bis zur obersten Arbeitsschürze fürs Grobe – wickelte ich mich ein, wenn ich traurig war oder mich verstecken wollte oder musste. Omchen roch nicht nur gut nach Essen, sie konnte auch die leckersten Klunkersüppchen kochen, Kuchen und sogar Brote backen.
Meist war sie schwarz gekleidet. Im Winter setzte sie zur Krönung eine weiche Pelzkappe auf.
Sie liebte ihre Enkel und sah sogar in den übrigen Verwandten immer positive Seiten. Enten, Schweine, Katzen versorgte sie liebevoll und hielt sie von ihren sorgsam gepflegten Blumenrabatten unter den Apfelbäumen fern. Der Duft ihrer Nelken bleibt mir auch noch nach Jahrzehnten in herzlicher Erinnerung.

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